|
Die Chinesische Diagnostik basiert auf der Erhebung der Vorgeschichte und der Feststellung von Befunden. z. B. Pulsdiagnose, Zungendiagnose.
Die Chinesische Therapie umfasst die Akupunktur, Moxibustion, Ernährungslehre nach den 5 Elementen, Phytotherapie, Qi Gong und Tuina. Diese verschiedenen Formen der Behandlung können kombiniert eingesetzt werden und müssen dem Befund entsprechend immer wieder aktualisiert werden.
Die Akupunktur beeinflusst das energetische Fließsystem der Lebensenergie, das Qi. Gebildet aus den gegensätzlichen Naturkräften Yin und Yang soll das Qi im harmonischen Gleichgewicht fließen, um den Menschen gesund zu erhalten. Durch Akupunktur kann dieses Gleichgewicht reguliert und das Qi gestärkt werden. Bei entsprechender Diagnose wird die Akupunktur durch die Moxibustion (Abbrennen von Beifußkraut) ergänzt.
Die Ernährungslehre nach den 5 Elementen umfasst die tägliche, typgerechte Ernährung sowie die Behandlung von Erkrankungen mit speziellen Diäten. Die Nahrung ist eine der wichtigsten Energie(=Qi)-Quellen für den Menschen. Schon die Auswahl der Lebensmittel ist mit Sorgfalt zu treffen. Um besonders energiereich zu sein, sollten neben Frische und Reife der Produkte die jahreszeitgemäße Wahl und die Zubereitungsform beachtet werden. Damit wird dem Organismus ermöglicht, die angebotene Energie optimal zu nutzen und
diesen zu stärken.
Die Phytotherapie (= Chinesische Arzneimitteltherapie) ist ein wichtiges therapeutisches Verfahren in der Chinesischen Medizin, das zunehmend an Bedeutung gewinnt. Chinesische Kräuter, pflanzliche und mineralische Substanzen werden individuell entsprechend der Diagnose zusammengestellt und durch Kochen ein Dekokt (Absud) hergestellt. Andere Darreichungsformen sind Granulate oder auch Hydrolysate.
|